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Arten von Batterien

Primär- und Sekundärbatterie: Die Art des elektrochemischen Systems ist entscheidend, ob es wieder aufladbar oder nicht wieder aufladbar ist. Aufladbare Systeme sind reversible (in ihrem Lade/Entladeverhalten umkehrbare Systeme) sowohl hinsichtlich ihrer Elektrochemie als auch der Struktur ihrer Elektroden. Diese Reversibilität darf sich als Funktion der Ladungen/Entladungen (Zyklen) nicht ändern.
Da Ladung und Entladung auch eine reversible Änderung des Elektrodenvolumens und der Elektrodenstruktur zu Folge haben, muss dieses bei der Konstruktion mit berücksichtigt werden. Entsprechend ist die Konstruktion einer Primärbatterie sehr viel einfacher, da sie u.a. keine reversiblen Volumenänderungen zu berücksichtigen hat - sie wird nur einmal entladen.

"Wartungsfrei" und "absolut wartungsfrei": Die meisten handelsüblichen Batterien sind wartungsfrei nach DIN-Norm, d.h. die Säuremenge reicht normalerweise für die Lebensdauer der Batterie. Trotzdem kann es unter bestimmten Betriebsbedienungen erforderlich sein, destilliertes Wasser nachzufüllen. Alle 2 Jahre sollte der Stand des Elektrolyts mit Hilfe der Markierung am Batteriekasten kontrolliert werden.
Absolut wartungsfreie Batterien sind komplett verschlossen und mit Ventilen ausgerüstet. Die Säuremenge reicht für die Lebensdauer der Batterie. Eine Kontrolle des Säurestandes ist weder erforderlich noch möglich. Wie bei jeder anderen Batterie soll der Oberteil sauber und trocken gehalten werden, damit Kriechströme und damit unnötige Selbstentladung vermieden werden.

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